Mittwoch, 21. Juli 2010

Lückenfüller VII

Frankfurt am Main Downtown

Morgen ab 11 Uhr lasse ich die Welt der Makroökonomie erst mal hinter mir. Auch wenn die da oben ganz nett aus sieht.

Samstag, 17. Juli 2010

Lückenfüller VI

Where is it?

Aufgenommen in Berlin.

Die Zukunft ist im Moment noch begrenzt. Der Horizont erstreckt sich bis Donnerstag. Da schriebe ich die letzte Klausur des Semesters. Und dann ist hier auch wieder mehr los.

Montag, 5. Juli 2010

Alex

Monterrey ist eine Stadt, die nicht so besonders gut auf große Mengen Wasser eingestellt ist. Der Nordosten von Mexiko besteht zum größten Teil aus Wüste und Bergen. Trotzdem gibt es im Sommer doch recht regelmäßigen Niederschlag (Wikipedia gibt für Monterrey einen durchschnittlichen Jahresniederschlag von 580mm an. Frankfurt am Main ist mit 610mm im Jahr nicht so viel nasser.). Monterrey hat aber kein so richtig ernstzunehmendes Kanalisationsystem und die harten, trockenen Wüstenböden nehmen nicht sehr schnell Wasser auf. Schon ein heftiger Schauer macht deshalb die Straße vor der Tür mitunter zu einem fast nicht zu überquerenden Sturzbach. Ich habe das ja selbst auch schon ein paar mal hautnah mitbekommen. Klick1, Klick2.

La tormenta tropical "Alex" se cobra su primera víctima en México y deja grandes daños
Foto: Globovisión, CC-by-nc-2.0

Wenn dann mal so richtig viel Wasser kommt wird es auch richtig ungemütlich. So geschehen ist das letzte Woche, als der erste Hurrikan der Saison, Alex, mit viel Wasser im Gepäck das mexikanische Festland erreicht hat. Zur Orientierung: Monterrey liegt vom Golf von Mexiko aus etwa 250km im Landesinneren. Wirbelstürme die in Nordmexiko an Land gehen bringen in der Regel zwar kurzzeitig starken Regen, aber auf Land verlieren sie schnell an Kraft und lösen sich dann einigermaßen zügig auf. Alex hat aber irgendwie ein bisschen längeren Atem gehabt und tagelangen Dauerregen mitgeschleppt. Und den hat der trockene Boden nicht so besonders toll verkraftet. Oben sieht man ein Bild vom Río Santa Catarina, der eigentlich kein Fluss, sondern ein seit Jahrzehnten ausgetrocknetes Flussbett ist. In der Mitte des Bildes sieht man Flutlichtmasten, die zu Fußballfeldern gehören, die inzwischen überall im Flussbett angelegt wurden. Und jetzt ziemlich sicher einfach nicht mehr da sind. Genau wie Märkte und andere Gebäude, die inzwischen einfach den trockenen Raum für sich gewonnen hatten.
Und die Straßen rechts und links des Río Santa Catarina, die beiden wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt, hat sich das Wasser auch noch gleich geholt.

Reunión de Evaluación de las Zonas afectadas en Monterrey, Nuevo León
Foto: Gobierno Federal, CC-by-nc-sa-2.0.
(Großes Lob an die mexikanische Regierung für die Nutzung offener Lizenzen für ihre Fotos an dieser Stelle. Kann man ruhig nachmachen.)

Mehr Fotos gibt es unter anderem bei der Zeitung Milenio.

Monterrey muss sich also erst einmal wieder sortieren. Zum Glück hat der Katastrophenschutz wohl ganz gut funktioniert und alle gefährdeten Gebiete wurden rechtzeitig evakuiert. Aber der Sachschaden ist immens.

In Matamoros, direkt an der Küste, ist man viel Wasser eher gewöhnt. Da sieht das dann so aus:

La tormenta tropical "Alex" se cobra su primera víctima en México y deja grandes daños
Foto: Globovisión, CC-by-nc-2.0

Montag, 28. Juni 2010

Lückenfüller V

Pistil Macro 2

Eine neue Reihe Fotos für die Makro-Serie sind fertig. Hier. Dieses Mal aus Sulzbach.

Montag, 21. Juni 2010

Über die Wichtigkeit guter Rechtschreibung

Vor ein paar Tagen habe ich etwas im Netz gefunden, das mich sofort an meinen alten Deutschlehrer aus der Mittelstufe erinnert hat. Der hat unser immer wieder eingebläut, wie wichtig gute Rechtschreibung und gute Grammatik sind. Er sagte immer, irgendwann würde der Punkt in unserem Leben kommen, wo die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden würden. Danke, Herr G.. Schade, dass nicht jeder so einen Lehrer hatte. Denn manchmal liegen Erfolg und Misserfolg wirklich so nah beieinander, dass ein ganz kleines bisschen guter Deutschunterricht schon den Ausschlag geben kann.




Ganz schnell wird aus einem Mittel gegen Migräne, Kopfschmerz und Schwindel nämlich ein ganz normaler Migräne-Kopfschmerz-Schwindel. Und das ist natürlich etwas völlig anderes. Und als Geschäftsidee wohl nur dann tauglich, wenn sonst auch niemand den Unterschied erkennt.

PS: Wenn es interessiert, wie ich auf solche Seiten stoße: Man bekommt immer wieder tolle Geschäftsangebote gemacht, als Kreisvorstand bei den Grünen. Ich glaube, ich warte aber lieber noch ab. Nicht, dass ich irgendwann mit einem Kompetenzteam wie dem von BP arbeiten muss.

PPS: Nein, ich weiß auch nicht, wofür oder wogegen oder wie genau das Mittel "Schulkinder, Studenten" helfen soll. Direkt neben Raucherentwöhnung, Einschlafen & Durchschlafen und Migränelinderung. Auch wenn ich die böse Ahnung habe, dass das alles sehr eng zusammenhängen könnte.