Mittwoch, 13. Oktober 2010

Freitag, 10. September 2010

So long…

…Marianne? Neee. Auch wenn es mich ja wirklich wurmt, nicht bei Leonard Cohen in Wiesbaden gewesen zu sein. letzte Woche.

Genauso wurmt es mich, dass ich hier rumsitze und so spannende Sachen erledige wie Fensterputzen (auch wenn der Effekt durchaus als spektakulär zu bezeichnen ist). Und das, obwohl andere gerade so spannende Sachen machen. Kathrin studiert einen Master in Bordeaux. Ich verkaufe hin und wieder mal einen Bordeaux, aber die, die ich mag, kann ich mir hier nicht leisten. Und Olli und Laura reisen tatsächlich um die Welt, während ich hier sitze und davon träume. In 76 Tagen. Aber die beiden schrieben wenigstens darüber und stellen hoffentlich ganz viele Fotos ins Netz. Ab jetzt zu finden in der Blogliste da rechts, unter, wer hätte das gedacht: "In 76 Tagen um die Welt".

Und ich versuche hin und wieder auch mal wieder was zu schreiben. Nach dem ganzen netten Zuspruch in letzter Zeit.

Samstag, 4. September 2010

Lückenfüller IIX

Corn field sunset
Aufgenommen gestern im Maislabyrinth von Kiebingen. Manchmal liegen schöne Dinge eben sehr nah.

Ich weiß, ich weiß - hier ist gar nichts mehr zwischen den Lücken. Aber irgendwie habe ich gerade keine Lust was zu schreiben. Aber ein paar neue Fotos kommen bald. Hier. Und vielleicht überlege ich mir auch irgendwann mal, wie es hier so weitergehen soll.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Lückenfüller VII

Frankfurt am Main Downtown

Morgen ab 11 Uhr lasse ich die Welt der Makroökonomie erst mal hinter mir. Auch wenn die da oben ganz nett aus sieht.

Samstag, 17. Juli 2010

Lückenfüller VI

Where is it?

Aufgenommen in Berlin.

Die Zukunft ist im Moment noch begrenzt. Der Horizont erstreckt sich bis Donnerstag. Da schriebe ich die letzte Klausur des Semesters. Und dann ist hier auch wieder mehr los.

Montag, 5. Juli 2010

Alex

Monterrey ist eine Stadt, die nicht so besonders gut auf große Mengen Wasser eingestellt ist. Der Nordosten von Mexiko besteht zum größten Teil aus Wüste und Bergen. Trotzdem gibt es im Sommer doch recht regelmäßigen Niederschlag (Wikipedia gibt für Monterrey einen durchschnittlichen Jahresniederschlag von 580mm an. Frankfurt am Main ist mit 610mm im Jahr nicht so viel nasser.). Monterrey hat aber kein so richtig ernstzunehmendes Kanalisationsystem und die harten, trockenen Wüstenböden nehmen nicht sehr schnell Wasser auf. Schon ein heftiger Schauer macht deshalb die Straße vor der Tür mitunter zu einem fast nicht zu überquerenden Sturzbach. Ich habe das ja selbst auch schon ein paar mal hautnah mitbekommen. Klick1, Klick2.

La tormenta tropical "Alex" se cobra su primera víctima en México y deja grandes daños
Foto: Globovisión, CC-by-nc-2.0

Wenn dann mal so richtig viel Wasser kommt wird es auch richtig ungemütlich. So geschehen ist das letzte Woche, als der erste Hurrikan der Saison, Alex, mit viel Wasser im Gepäck das mexikanische Festland erreicht hat. Zur Orientierung: Monterrey liegt vom Golf von Mexiko aus etwa 250km im Landesinneren. Wirbelstürme die in Nordmexiko an Land gehen bringen in der Regel zwar kurzzeitig starken Regen, aber auf Land verlieren sie schnell an Kraft und lösen sich dann einigermaßen zügig auf. Alex hat aber irgendwie ein bisschen längeren Atem gehabt und tagelangen Dauerregen mitgeschleppt. Und den hat der trockene Boden nicht so besonders toll verkraftet. Oben sieht man ein Bild vom Río Santa Catarina, der eigentlich kein Fluss, sondern ein seit Jahrzehnten ausgetrocknetes Flussbett ist. In der Mitte des Bildes sieht man Flutlichtmasten, die zu Fußballfeldern gehören, die inzwischen überall im Flussbett angelegt wurden. Und jetzt ziemlich sicher einfach nicht mehr da sind. Genau wie Märkte und andere Gebäude, die inzwischen einfach den trockenen Raum für sich gewonnen hatten.
Und die Straßen rechts und links des Río Santa Catarina, die beiden wichtigsten Verkehrsachsen der Stadt, hat sich das Wasser auch noch gleich geholt.

Reunión de Evaluación de las Zonas afectadas en Monterrey, Nuevo León
Foto: Gobierno Federal, CC-by-nc-sa-2.0.
(Großes Lob an die mexikanische Regierung für die Nutzung offener Lizenzen für ihre Fotos an dieser Stelle. Kann man ruhig nachmachen.)

Mehr Fotos gibt es unter anderem bei der Zeitung Milenio.

Monterrey muss sich also erst einmal wieder sortieren. Zum Glück hat der Katastrophenschutz wohl ganz gut funktioniert und alle gefährdeten Gebiete wurden rechtzeitig evakuiert. Aber der Sachschaden ist immens.

In Matamoros, direkt an der Küste, ist man viel Wasser eher gewöhnt. Da sieht das dann so aus:

La tormenta tropical "Alex" se cobra su primera víctima en México y deja grandes daños
Foto: Globovisión, CC-by-nc-2.0

Montag, 28. Juni 2010

Lückenfüller V

Pistil Macro 2

Eine neue Reihe Fotos für die Makro-Serie sind fertig. Hier. Dieses Mal aus Sulzbach.

Montag, 21. Juni 2010

Über die Wichtigkeit guter Rechtschreibung

Vor ein paar Tagen habe ich etwas im Netz gefunden, das mich sofort an meinen alten Deutschlehrer aus der Mittelstufe erinnert hat. Der hat unser immer wieder eingebläut, wie wichtig gute Rechtschreibung und gute Grammatik sind. Er sagte immer, irgendwann würde der Punkt in unserem Leben kommen, wo die über Erfolg oder Misserfolg entscheiden würden. Danke, Herr G.. Schade, dass nicht jeder so einen Lehrer hatte. Denn manchmal liegen Erfolg und Misserfolg wirklich so nah beieinander, dass ein ganz kleines bisschen guter Deutschunterricht schon den Ausschlag geben kann.




Ganz schnell wird aus einem Mittel gegen Migräne, Kopfschmerz und Schwindel nämlich ein ganz normaler Migräne-Kopfschmerz-Schwindel. Und das ist natürlich etwas völlig anderes. Und als Geschäftsidee wohl nur dann tauglich, wenn sonst auch niemand den Unterschied erkennt.

PS: Wenn es interessiert, wie ich auf solche Seiten stoße: Man bekommt immer wieder tolle Geschäftsangebote gemacht, als Kreisvorstand bei den Grünen. Ich glaube, ich warte aber lieber noch ab. Nicht, dass ich irgendwann mit einem Kompetenzteam wie dem von BP arbeiten muss.

PPS: Nein, ich weiß auch nicht, wofür oder wogegen oder wie genau das Mittel "Schulkinder, Studenten" helfen soll. Direkt neben Raucherentwöhnung, Einschlafen & Durchschlafen und Migränelinderung. Auch wenn ich die böse Ahnung habe, dass das alles sehr eng zusammenhängen könnte.

Mittwoch, 16. Juni 2010

Lückenfüller IV

Flower Macro 7

Aufgenommen mit meinem eigenen Makroobjektiv-Bausatz. Also mit Telekonverter und umgedrehtem Objektiv.

Mittwoch, 9. Juni 2010

Von Berlin nach Mexiko und zurück - mit der Bahn

Chepe 10

Der Geschichte zweiter Teil:

Ich habe ja vor einer Weile schonmal auf gewisse Gemeinsamkeiten von Berlin und Mexiko hingewiesen. Scheinbar gehen die Ähnlichkeiten aber noch viel weiter.

Erschreckend viel weiter.

Die Zeit hatte im April einen großen Artikel über den Zustand der Berliner S-Bahn, die von der Deutschen Bahn so heruntergewirtschaftet wurde, dass sie in einem schlechteren Zustand ist, als nach Ende des Zweiten Weltkriegs:

"Am 25. April 1945 war die Rote Armee im Begriff, Berlin zu erobern. Die Stadt war eingekesselt, sie wurde von großkalibrigen Geschützen beschossen. In den fünf Jahren zuvor war sie mehr als 300-mal aus der Luft bombardiert worden, manchmal waren bis zu 1200 Flugzeuge gleichzeitig am Himmel. An jenem 25. April waren dennoch von 1118 sogenannten S-Bahn-Viertelzügen – das sind zwei aneinandergekoppelte Wagen – 267 einsatzfähig. Also etwa ein Viertel. Dass der Verkehr trotzdem am selben Tag eingestellt werden musste, lag nicht an den Kriegszerstörungen, sondern am Kohlemangel, es gab keinen Strom mehr.


Im September 2009 fuhren von 630 Viertelzügen noch 163 – 25,87 Prozent. Ohne Beschuss und Rote Armee."

Die Mexikaner hatten scheinbar eine ähnliche Idee. Und sind dabei aber natürlich cleverer. Statt das Material einfach nicht zu warten und gemächlich vor die Hunde gehen zu lassen, bauen die die Schienen einfach ab und verscherbeln den Stahl. Und damit es nicht gleich jeder merkt, nehmen sie erstmal Gleise von stillgelegten Strecken.

Der Spiegel Online schreibt dazu:

"Die Männer sollen in fünf mexikanischen Staaten Gleise aus dem 19. und 20. Jahrhundert abmontiert haben, die bereits außer Betrieb genommen waren. Allein im nördlichen Staat Chihuahua seien auf 385 Kilometern Gleisstrecke Schienen, Bolzen, Nägel und anderes Material entwendet worden."

Wenn die Deutsche Bahn irgendwann doch noch an die Börse geht, dann wird es das in Deutschland ja vielleicht auch geben. Und damit die Bahn an die Börse kann, muss eben die Berliner S-Bahn vergammeln. Und die ICE-Achsen, und ICE-Türen und… - ich glaube ich fange besser erst gar nicht richtig an.

Die Bewertung, ob nun der Diebstahl stillgelegter Gleise oder das mutwillige Sparen an Wartung (und effektiv damit der Fahrgastsicherheit) von mehr krimineller Energie zeugt, die überlasse ich einfach mal der LeserInnenschaft.

Ich bin jedenfalls froh bisher noch nicht aus einem ICE gefallen zu sein. Und mit dem wunderschönen Chepe zwei Mal durch Chihuahua gefahren zu sein, so lange der noch alle Gleiskilometer hat.

Dienstag, 8. Juni 2010

Kleines ganz groß

Eine kleine Anleitung im Netz hat mich auf die Idee gebracht, doch mal Makro-Fotos zu machen. Sprich: Den zu fotografierenden Gegenstand ganz nah heranholen. Das Problem dabei ist, dass normale Objektive nichts scharf stellen können, das zu nah an der Linse ist. Aber das Internet kennt ja auf alles eine Antwort. Und die muss nicht immer sein, sich ein Makroobjektiv für ein paar große Scheine zu bestellen. Zum Glück. Ich habe einfach ein sehr kleines und sehr günstiges kleines Stück Metall erstanden, mit dem ich mein Objektiv umdrehen kann. Also rückwärts auf die Kamera setzten. Dazwischen habe ich noch meinen Telekonverter gesteckt um noch ein bisschen näher ranzukommen.

Flower Macro 10

Damit kommt man dann schon ganz schön nah dran. Allerdings muss man dann auch erstmal treffen. Der Bereich, der dann scharf wird, ist nämlich extrem Schmal. Kann man an den Fühlern des Käfers hier ganz gut erkennen. Und wenn sich dann ein Ast oder so im Wind ein wenig bewegt, dann ist der auch ganz schnell wieder raus aus dem scharfen Bereich.
So zum Beispiel:

Blurry Macro

Sieht aber immer noch irgendwie toll aus. Manchmal erkennt man auch ganz hübsche Details in Sachen, die sonst vielleicht gar nicht besonders toll aussehen. Hier zum Beispiel. Oder hier. Und manchmal wird es fast schon abstrakt.

Hier geht es zu allen Fotos vom ersten Shooting. Werden bestimmt noch ein paar mehr. Lohnt übrigens sehr, die Fotos in etwas größerer Auflösung anzugucken, für die Details. Link ist immer unter dem Foto bei flickr.

Montag, 7. Juni 2010

Lückenfüller III

Paint this City!

Aus aktuellem Anlass: Das Spreeufer in Kreuzberg, Blick von der Oberbaumbrücke nach Südosten.

Sonntag, 30. Mai 2010

Leckereien

Quark-Schafskäse-Soufflé

In den letzten Tagen haben wir es uns hier in der WG mal wieder richtig gut gehen lassen. Und uns die Bäuche mit tollem Zeug vollgeschlagen.

Angefangen haben wir mal mit einem leckeren Quark-Schafskäse-Soufflé (s.o.). Das ist eigentlich ganz einfach und gar nicht teuer, aber dafür unheimlich lecker. Und klingt natürlich klasse:
- "Na, was gab es bei Dir heute zu essen?"
- "Auch, nichts wildes, so ein kleines Quark-Schafskäse-Soufflé."
Hihi.

Danach gab es noch leckere Käse-Windbeutel mit Schafskäse und Emmentaler. Die sind schon ein bisschen komplizierter, aber immer noch gut machbar. Glaube ich jedenfalls. Da habe ich vor allem gegessen.

Käse-Windbeutel

Und seit heute gibt es zu unserem natürlich sowieso schon unschlagbaren Kaffee noch ganz tolle Mandel-Cantucci. Die hat Steffi fabriziert und versichert, dass sie von allem hier am anstrengendsten waren. Vor allem wegen der gigantischen Sauerei, die der Teig produziert. Das Ergebnis kann sich aber wirklich sehen lassen. Und schmecken.

Mandel-Cantucci

Freitag, 28. Mai 2010

Pacaya

Im Sommer des letzten Jahres war ich in Guatemala auf dem Vulkan Pacaya. Da läuft ziemlich kontinuierlich heiße Lava raus. Man kann da auch recht nah dran gehen, schön zu sehen etwa hier mit meinem Fuß zur besseren Vorstellung. Der Vulkan sah da übrigens noch so aus:

On the way to the top of Pacaya

Beim Betrachten des Bilds in höherer Auflösung kann man auch die Rauchwolke (nicht zu verwechseln mit der Aschewolke eines nordatlantischen Kollegen) gut erkennen und einen stetigen Strom ameisengleicher Touristen, die die Hänge des Vulkans erklimmen. Der hat sich aber von seiner gleichmäßigen und damit sehr touristenfreundlichen Art verabschiedet und sieht jetzt so aus:



Eine zünftige Aschewolke gehört aber heute auch bei einem Vulkanausbruch in Guatemala wohl zum guten Ton: Der Flughafen von Guatemala City ist jedenfalls erstmal gesperrt.

Ich bin ja ganz froh, dass ich letztes Jahr da war. Auch wenn da sicher ein paar tolle Fotos rausgesprungen wären. Obwohl: Ein Fernsehreporter des guatemaltekischen Fernsehens dachte das wohl auch. Und dem ist ein Stein auf den Kopf gefallen. Der ist jetzt hin. Der Kopf, nicht der Stein. Und da ist mir dann ein leicht angeschmolzener Schuh doch irgendwie lieber.

Nachmittagsritual

afternoon perfection

Gibt es etwas schöneres, als sich nach einem langen Tag auf der Arbeit oder an der Uni mit einer dampfenden Tasse Kaffee, Cappuccino oder Latte Macchiato und netter Gesellschaft in die gemütliche Küche zu setzen? Nö.

Nach Klick auf das Bild gibt es auch eine Version in schwarz/weiß. Konnte mich so schwer entscheiden, welche ich besser fand.

Montag, 24. Mai 2010

Kulturaustausch

Heute: Baden-Württemberg und Berlin und Mexiko.

Macht Kontakt zu anderen Kulturen liberaler?

Im schönen Baden-Württemberg gibt es noch Sitte, Anstand und Moral. Und damit es dabei auch bleibt, darf schon seit einiger Zeit kein Alkohol mehr Verkauft werden nach 22 Uhr. Damit nicht überall betrunkene Jugendliche rumliegen. Und weil Alkohol so schädlich ist (Warum er schädlicher wird, wenn man ihn nachts trinkt ist mir nicht ganz klar. Auch nicht, warum er schädlicher ist, wenn man ihn nachts an der Tanke kauft, statt ihn schon auf Vorrat vom REWE zu haben.).

Das erinnert ein wenig an Mexiko. In einigen Landesteilen wie dem konservativen Nuevo León darf man Alkohol in der Woche nur bis 1 Uhr morgens, am Wochenende nur bis 2 Uhr morgens und am Sonntag sogar nur bis 6 Uhr abends käuflich erwerben. Ausnahmen werden ebenso wie diesseits des Atlantiks bei vorhandener Schankerlaubnis gemacht.
In anderen Staaten, die in der Regel wesentlich häufiger von Ausländern besucht sind, waren diese Regelungen entweder weniger streng oder inexistent.

Zurück nach Deutschland: In Berlin kann man zu jeder Tages- und Nachtzeit sein Bier bei den so genannten "Spätis"kaufen. Kleinen Läden also, die erstaunliche Ähnlichkeiten mit den mexikanischen "abarrotes" habe, in denen man so ziemlich alles kaufen kann, was man jeden Tag braucht (Bier, Zigaretten, Chips). Und zwar immer dann, wenn der Besitzer gerade da ist. Also fast immer.

Konservative mexikanische Staaten haben also eine Gesetzgebung, die der Baden-Württembergs ähnelt, und liberale mexikanische Staaten eine, die der Berliner ähnelt. Ob das an dem jeweilig höheren Kontakt mit anderen Kulturen liegt, mag ich nicht zu beurteilen. Aber konsequenterweise müsste Baden-Württemberg jetzt eigentlich auch das Trinken auf der Straße (und allen anderen öffentlichen Orten) verbieten. Ganz so, wie das auch die USA tun. Und dann kann das ganze betrunkene Pack nach Berlin und Jalisco und in Nuevo León und Baden-Württemberg herrscht Zucht und Ordnung. Ganz wie in Texas. Aber davon kann Randall mehr berichten (in englischer Sprache).

¡Viva México! Berlin versucht sich scheinbar aber auch schon mit Mexiko zu solidarisieren. Mit welchem der genannten Teile bleibt aber offen.

Sonntag, 23. Mai 2010

Lückenfüller II

NYC BW 11

Abfahrende U-Bahn in New York City am 12. September 2009.

Besser in schwarz und in groß.

Donnerstag, 20. Mai 2010

Paint this City!

Monkey Machine

Eigentlich wollte ich ja nur ein bisschen mit meinem 50mm/1.8f-Objektiv spielen. Weil das keinen Autofokus hat. Und keinen Zoom. Und ich immer mal ein bisschen damit üben wollte und gucken, was sich damit trotzdem bewerkstelligen lässt im Alltag. Benutze das Teil sonst eigentlich fast nur für Portraits. Also fast nie.

Also heute mal los durch Kreuzberg. Irgendjemand scheint sich diese wenig subtile Aufforderung zu Herzen genommen zu haben. Und jetzt habe ich einen ganzen Berg Fotos von manchmal witzigen, manchmal verstörenden, manchmal großen und manchmal kleinen Kunstwerken. Klick.

Montag, 17. Mai 2010

Wok-Wochen

Chinese Week

An der Uni Tübingen hat heute eine China-Woche begonnen. So ganz klar worum es geht wurde mir bisher nicht, aber überall vor der Neuen Aula und im Alten Botanischen Garten (s.o.) sind ganz schicke chinesische Schriftzeichen aufgehängt. Und ich hatte Glück, d.h. meine Kamera dabei und ein paar Minuten ohne Regen und sogar ein paar Sonnenstrahlen. Die machen sich ansonsten aber weiterhin rar. Ich mache einfach selbiges und fahre mal für ein paar Tage nach Berlin. Hier hin. Und weil ich da immer schon früh Schluss habe setze ich mich vielleicht mit meinem MacBook und meiner Nikon in ein nettes Café in Mitte oder am Prenzlauer Berg, trinke einen Chai Latte und blogge was schönes. Das macht man da nämlich so. Vielleicht aber auch nicht. Voraussetzung ist sowieso, dass die Bahn trotz Aschewolke des Unaussprechlichen über Irland die Strecke Tübingen - Berlin bewältigt. Man weiß ja nie.

Samstag, 8. Mai 2010

Marktkaufkasse

Vor mir kauft ein Pärchen einen ganzen Einkaufswagen Dinge, die heruntergesetzt sind weil sie abgelaufen sind. Hinter mir kauft ein Pärchen einen Schwangerschaftstest und sonst nichts. Ein etwa 10-jähriges Mädchen stopft neben mir einen Schokoriegel in die schon ziemlich volle Handtasche aus der es verdächtig nach vollen Flaschen klimpert und guckt mich flehend an, als sie merkt, dass ich sie gesehen habe. Ich sage nichts und sie schiebt sich schnell an der Kasse vorbei und verschwindet bevor die Kassiererin nach ihrem Tascheninhalt fragen kann. Ich stelle meinen iPod aus, bezahle schweigend meine Bio-Eier und meine Bio-Milch und freue mich darüber, wie gut es mir eigentlich geht.