Mittwoch, 4. November 2009

Digitale Grippewelle?

Google hat sich mal wieder etwas Neues ausgedacht. Und zwar eine digitale Grippewellenprognose. Über die Auswertung von Verschiedenen Suchbegriffen wie Gliederschmerzen, Schnupfen und Halsweh, soll eine Grippewelle (oder Schweinegrippewelle) schon bis zu zwei Wochen vor ihrem Ausbruch anhand der Symptome, die dann schon gegoogelt werden, erkannt werden.

Wird in Frankfurt gerade viel nach Schnupfen gesucht, dann kann das ein erstes Anzeichen auf eine möglicherweise drohende Grippe. Wird gleichzeitig in Tübingen schon nach Gliederschmerzen gesucht, dann ist dort die Gefahr schon deutlich größer.

Für normale Grippe und Schweinegrippe gibt es auf Grund der gleichen Symptome keine eigenen Prognosen. Aber regionale Bewertungen gibt es dank Standortbestimmung der Suchanfragen schon.

Ich finde das ganz schön spannend - auch weil es im rückwirkenden Vergleich wohl ziemlich gut zu funktionieren scheint. Die Frage ist nur, wie sich die mediale Berichterstattung auf die Suchanfragen auswirkt. Vielleicht verfälscht der ganze Wirbel um Schweinegrippe, Grippeimpfung und Wirkverstärker ja auch einfach die "normalen" Suchanfragen.



In Mexiko ist man vor Influenza wie Influenza Porcina übrigens gerade deutlich sicherer als in Deutschland. Grippeimpfung mit oder ohne Wirkverstärker hin oder her. Nichts da, Pandemie! Ich reise aus Sicherheitsgründen einfach wieder nach Mexiko. Ist nicht so gefährlich…

Gefunden in der taz.

Kommentare:

Susann hat gesagt…

He he he!!!!!!!!!!!

jan hat gesagt…

Na gut. Ich bleibe noch ein bisschen. Aber nur, weil ich bei dem Wetter nicht vor die Tür will. ;-)