Dienstag, 20. April 2010

Aus der Traum

Gersten noch saß ich bei strahlendem Sonnenschein meine Vorlesungsunterlagen lesend im Botanischen Garten in Tübingen und aß nebenbei ein köstliches Joghurt-Eis. Nichts konnte meine gute Laune trüben.
Nichts? Wirklich nichts?
Ich ließ meinen Blick durch die fröhlich beschwingte Menge wandern und entdeckte nichts als glückliche Gesichter. Die Weltenbummler balancierten auf ihren Slack-Lines, die Juristen schlürften ihren Prosecco, die Hippies rauchten ihr Gras, die Punks tranken ihr Bier, die Mädchen trugen Röcke und lagen im Gras, die Jungs trugen Shorts und guckten auf die Mädchen, und die Welt war in Ordnung.
Doch plötzlich bekam das perfekte Bild Risse. Einen Riss, um genau zu sein. Er lief quer und unübersehbar ziemlich diagonal durch meine schöne Welt. Er war weiß und gemein und verschwand nur langsam. Und schon in Kürze würde er seine Freunde bringen und aus der heilen Welt wieder einen optischen Scherbenhaufen machen. Eyjafjallajökull, lass uns nicht mit den Kondensstreifen allein!

Kondensstreifen

Schon heute regnete es und es war so kalt, dass ich ohne Pullover ein wenig fror.

1 Kommentar:

Michael hat gesagt…

...und das schreibt der Vielflieger Jan. Wer im Glashaus sitzt, sollte sich nicht über Kondensstreifen beschweren ;-)