Montag, 4. Januar 2010

Traurige Riesen

Ich habe zwischen den Jahren etwas mit meinem Vater gemacht, worauf ich mich schon seit Mai letzten Jahres total gefreut habe.

Und zwar waren wir im Kino, in der wirklich traumhaften Leinwand-Umsetzung von Maurice Sendaks "Wo die wilden Kerle wohnen". Die deutsche Übersetzung hat nur 333 Wörter, aber daraus haben Dave Egger (der die längere Geschichte dann auch als Buch veröffentlicht hat) und Spike Jonze einen ganz normal langen Film gedreht.

Wie das gehen soll? - Wusste ich auch nicht. Aber nachdem ich folgenden Trailer gesehen hatte, konnte ich mir das alles ein bisschen vorstellen:



Herausgekommen ist ein wunderschöner Film über Wut, Traurigkeit, Zusammen- und Alleinsein, über Unsicherheit und über den Wunsch nach einem perfekten Zuhause.

Unbedingt anschauen und noch einmal nachlesen. Und dabei den Soundtrack von Karen O hören. Der ist nämlich mindestens genauso schön wie Buch und Film.

Update: Auch die sonst ganz schön kritischen Autoren von laut.de scheinen den Soundtrack ganz toll zu finden. Klick.

2 Kommentare:

Unknown hat gesagt…

He Jan-Max, es war schön (mit dir) da wo die wilden Kerle wohnen. Aber auch schön, dass Du nach 14 Monaten wieder zurückgekommen bist von dort wo die wilden Kerle wohnen. ;-)
Wie im Film, echt.

jan hat gesagt…

Und leckeres Essen gibt es zu Hause auch immer… :-)